Gothic Erotic

Gothic Erotic

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17.50 €

MOZART: „Gothic Erotic – Erzählungen“ Der UMBRA ET IMAGO-Mastermind über SM, Musik, Prägungen und einen romantischen Gangbang, mit farbigen Fotografien, Buch, Klappenbroschur 172 S., 20,6 x 13,5 cm, print ISBN: 978-3-943412-66-6, epub ISBN: 978-3-943412-07-9, Edition Subkultur, GLP: 17,50 € (D)

Art.-Nr.: 943412-66-6 Kategorien: , Stichworte: , , , , ,

Produktbeschreibung

Das lang erwartete Buch von Umbra et Imago-Mastermind Mozart erscheint am 11. September 2013 bei Subkultur. Die Bandbreite seiner Erzählungen liegt zwischen rebellischer Phantasie, freizügigen sexuellen Ausschweifungen und den Erlebnissen aus über zwei Dekaden Goth`n`Roll. Mozart beweist aber mit Gothic Erotic einmal mehr, dass er weder auf die SM-Thematik noch auf die Klischees einer Rockband reduziert werden kann. Seine Texte sind manchmal politisch kontrovers, gesellschaftskritisch und durchgängig von einem schrägen, schwarzen Humor geprägt. Und wenn in Klischees gebadet wird, dann immer mit einer gesunden Portion Selbstironie.

Das Buch erscheint in limiterter Erstauflage als hochwertige Klappenbroschur mit Softtouch-Einband und mit vielen Fotografien aus dem Archiv von Umbra et Imago, die den Werdegang Mozrts dokumentieren. Das Buch ist bis zum Release zum Subskriptionspreis von 14.99€ vorbestellbar und wird zum Release handsigniert ausgeliefert.

19 x 13,5cm,  ca. 190-200 Seiten, ISBN: 978-3-943412-66-6

1 Bewertung für Gothic Erotic

  1. 5 von 1 bis 5

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    Dass sich Mozart, Umbra et Imago-Frontmann, hinter diesem Buch verbirgt ist unschwer zu erkennen. Zwar hat er sich gewiss mit seiner Band einen Namen in und außerhalb der Szene erkämpft, einen Musikstil geprägt und auch der SM-Kultur seinen eigenen Stempel aufgedrückt, doch ob diese Biografie seinem kürzlich veröffentlichten Buch „Gothic Erotic“ als gute Werbung dient ist zweifelhaft.
    Denn es ist zu befürchten, dass sich nur Umbra-Sympathisanten auf seine Erzählungen einlassen werden, während die Gegenseite sie mit Freuden nur distanziert, ignorant und mit spöttischer Kritik entgegennehmen wird.
    Meiner Ansicht nach, ein bedauernswerter Fehler, bietet Mozart mit seinem Buch doch viel mehr als nur eine schnöde Autobiografie voller Enthüllungsskandalen, oder purer sm-erotischer „Horror“-Geschichten. Ich möchte sagen, dass sein Buch vor allem durch Vielfältigkeit, ungeahnte Überraschungen und Liebe zum Detail auffällt. Zwar findet man besonders im ersten Teil – der eher autobiografischen Erzählungen – des Buches einen eher rauen, zynischen und häufig selbstironischen Schreibstil vor, der auch den Umbra-Texten oftmals innewohnt, doch bricht man mit jeder Seite ein wenig mehr durch die harte Schale ruppiger Rock’n’Roll-Geschichten, ernüchternder Berichte aus dem Alltag eines Underground-Künstlers, bewusstseinserweiternder Drogenexzesse und schonungsloser Selbstkritik. Zunehmend gewährt der Autor den Zutritt in fantasievolle, bewegende Kurzgeschichten mit überraschenden Wendungen und beweist darin emotionale Reife und ein tief berührendes Feingefühl.
    Die Außeinandersetzungen mit Sexualität sind in „Gothic Erotic“ zwar häufig, doch meiner Meinung nach nicht vordergründig. Wer jedoch ehrlich zu sich selbst und mutig ist, dem gibt dieses Buch einiges über dieses Thema nachzudenken. Philosophisch gesehen könnte man Sexualität doch vielleicht als etwas mehr wahrnehmen? Vielleicht als Kommunikation, vielleicht als Befreiung, als Musik?
    Zwischen philosophischen Gedankenspielen, provokanten Sexszenen, humorvollen Plaudereien und märchenhaften Begebenheiten schafft es Mozart dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich selbst wiederzuerkennen, eine nicht immer positive Erfahrung. Wer aufmerksam war, weiß, dass auch Umbra et Imago diese emotionale Vielfalt transportiert.
    Letztlich bleibt dieses Buch wie alles andere auch Geschmackssache. Über Plattheit oder infantiles Gehabe kann sich bei „Gothic Erotic“ allerdings Niemand, der sich ernsthaft damit außeinandergesetzt hat, beschweren, denn Mozart beweist, dass er sein Handwerk versteht, ob nun mit fesselnden und umgangssprachlichen oder mit rührenden und sprachgewandten Erzählungen, auf vielen Ebenen schaffte er mit seinem Buch zu begeistern. Sicher ist es nicht der gängige Geschmack der Allgemeinheit, das ist aber auch gut so und letztlich für mich ein Qualitätsmerkmal.
    Weitere Werke Mozarts in dieser schriftstellerischen Form währen wünschenswert.

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