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Wie
Sommer, Staub und Sonnenschein sich als verkappte Anh¹nger zÙnftiger Gruft-Musik
erweisen...
Nachdem der Hildesheimer Flughafen schon frÙher zur Hochsommerzeit gerne
von den Grufties bevùlkert wurde, die dort dem Zillo- Festival beiwohnten,
wurde die Tradition auch dieses Jahr aufrecht erhalten, obwohl es im Vorfeld
zwischen den Verantwortlichen zu Unstimmigkeiten kam. Infolgedessen hob
Scorpio das etablierte Gothic- Festival dieses Jahr im Alleingang aus
der Taufe. Man w¹hlte die Worte ‰M'era' und ‰Luna' zum Banner fÙr eine
Veranstaltung, die s¹mtliche Zielgruppen von Wave und Gothic- Anh¹ngern,
Ùber Elektroniker bis hin zum Metaller zusammen fÙhren sollte. Und es
wurde ein voller Erfolg.
Das Festival begann an einem sonnenerhellten Samstag Morgen bei viel Hitze,
Staub und guter Laune mit den Berlinern UNKNOWN, die eine annehmbare Mischung
aus harten Gitarrenkl¹ngen und viel Elektronik boten. Dennoch zog es mich
alsbald in den nahe gelegenen Hangar, um den Kl¹ngen von ZEROMANCER beizuwohnen.
Und ich mu¤ zugeben, da¤ es mich vom ersten Takt an erwischte. Kannte
ich die Jungs bisher nur aus ihrer Seigmen- Phase, die sich vor allem
durch komplexe, schwer zug¹ngliche Musik auszeichnete, stellen ZEROMANCER
den kompletten Gegenpol dar und stehen fÙr eine tanzbare Mischung aus
Gothic, Industrial und Pop, die sofort den Weg in die Gehùrg¹nge findet.
Imposant auch die kompakte BÙhnenerscheinung der Band, vor allem S¹nger
Alex ist ein Frontman erster GÙte, der es versteht, die Blicke des Publikums
auf sich zu bÙndeln.
Der junge Morgen hatte also schon seinen ersten Hùhepunkt und ich sah
mir leider nur im Schnellverfahren LETZTE
INSTANZ an ("Das Spiel ist aus und wir sind raus..." war alles, was
ich noch mitbekommen habe), bevor ich den Hangar von Neuem betrat, um
dem von mir mit Spannung erwarteten Auftritt von THE 69 EYES beizuwohnen.
Aber ich wurde entt¹uscht, denn nachdem der Sangesknabe mit seinen BegrÙ¤ungsworten
"Is everybody in? - The ceremony is about to beginn!" schon billig und
dreist Jim Morrisson kopierte, hatte ich etwas mehr erwartet, als diesen
Mùchte-Gern-DÙster-Schrammel-Rock, den die 69 Augen im Endeffekt boten.
"Wasting The Dawn" ist in der heimischen Stereoanlage fast gùttergleicher
Gruft- Rock, live hatte Fronter Jyrki sein Publikum - im Gegensatz zu
Jim Morrisson - aber zu keiner Sekunde im Griff und bot alles andere als
eine charismatische Vorstellung.
Die Auftritte von THE HOUSE OF USHER, LITHIUM, THE GODFATHERS und SUICIDE
COMMANDO gingen nachfolgend aufgrund eines angeregten Gespr¹ches eher
beil¹ufig an mir vorbei, bevor ich bei TANZWUT
entgÙltig erst einmal in Richtung Auto flÙchtete, welches bereits von
einer ansehnlichen Staubschicht Ùberzogen war und mich mit einer brÙtenden
Hitze in seinem Inneren empfing. Da wartet man wochenlang auf den Sommer
und wenn man ihn beim besten Willen nicht gebrauchen kann, begegnet er
einem mit seinem d¹mlichsten Grinsen. Mein Weg fÙhrte mich zurÙck in den
Hangar, wo THE
CASSANDRA COMPLEX gerade die BÙhnenbretter stÙrmten. Nicht ganz uninteressant
dÙrfte sein, daß Mainman Rodney Orpheus sich fÙr Live- Konzerte keyboardtechnisch
UnterstÙtzung aus den Reihen von GOETHES ERBEN geholt hat. Mindy Kumbalek
komplettierte eine Band, die sich trotz anhaltender Hitze Ùberwiegend
kalter elektronischer Kl¹nge bediente. Zur AbkÙhlung taugten CASSANDRA
COMPLEX aber auch nicht. Rodney Orpheus sang sich in einen regelrechten
Rausch und lebte diesen auf der BÙhne durch entsprechende Gestiken, Bewegungen
und Mikrokabelverknotungen (!) aus. Keine Frage, THE CASSANDRA COMPLEX
sind in alter St¹rke zurÙck!
FAITH AND THE MUSE, die inzwischen die HauptbÙhne in Beschlag genommen
hatten, konnten mich hingegen nicht Ùberzeugen. Nach sp¹testens zwei Songs
langweilte der typische Gothic- Sound doch ziemlich und ich zog es vor,
mir den Auftritt von L'ŒME IMMORTELLE anzusehen. Musikalisch ist da alles
beim Alten geblieben (zumal der Gro¤teil der Musik eh vom Band kommt)
und die beiden Hauptakteure kùnnten meiner Meinung nach gegens¹tzlicher
nicht sein. W¹hrend Sonja samt silbernem Kleid und schwungvollen Tanzeinlagen
durchaus zu einer Gothic-/Electro-Formation passt, f¹llt es mir bei S¹nger
Thomas immer wieder schwer, ihm die theatralischen Texte abzunehmen, wirkt
er auf mich doch er wie der nette Junge von nebenan. Aber entt¹uscht wurde
von L'ŒME IMMORTELLE garantiert niemand, der den Weg in den Ùbervollen
Hangar gefunden hatte. Direkt im Anschlu¤ betonte MARC ALMOND w¹hrend
seines Auftrittes immer wieder, wie sehr er es doch verabscheue, bei Tageslicht
aufzutreten. Ich bekam schon richtig Mitleid, ist ja auch eine Zumutung!
So zog es mich zum wiederholten Male in den Hangar um mir von UMBRA ET
IMAGO ein schelmisches Grinsen auf die Lippen zaubern zu lassen. Zwar
ist die Musik der SÙddeutschen in meinen Ohren nur belangloser Durchschnitt,
aber was die Herren und vor allem die Damen showtechnisch boten, war schon
allerhand. Nicht genug damit, da¤ man gleich zu Beginn ein flammendes
Kreuz in die Halle trug, nein, auch im weiteren Verlauf spielten UMBRA
ET IMAGO immer wieder gern mit dem Feuer. So machte sich Mozart zu abenteuerlichen
Kletteraktionen in Richtung Lichtmasten auf, stellte sich verbal unmi¤verst¹ndlich
gegen faschistische Tendenzen (was in der momentanen Ratlosigkeit in der
Bevùlkerung nicht ganz unwichtig ist!) und die anfangs noch leicht bekleideten
M¹dchen verloren im Verlaufe der Show mit Inbrunst alle HÙllen - unter
dem frenetischen Johlen des m¹nnlichen Teils des Publikums versteht sich.
Seinen "erotischen" Aspekt verlor die Fleischbeschau jedoch sp¹testens
als eine der beiden Damen sich dem S¹nger w¹hrend des letzten Liedes mit
gespreizten Beinen um den Hals warf. Weiter werde ich dieses Szenario
nicht ausfÙhren, denn Phantasien sind schlie¤lich frei, sehr frei.
Ganz ohne nackte Tatsachen ging es danach bei THE MISSION und HAGGARD
weiter. Nachdem ich THE MISSION ganz einfach verpa¤t hatte (uups!), mu¤te
ich bei HAGGARD Ùble Timingschw¹chen feststellen. Die 13kùpfige Besetzung
ist auf CD einfach um Klassen besser. Zudem ist S¹nger und Gitarrist Asis
Nessari nicht gerade der geborene Entertainer und machte live - trotz
aller Sympathie - eine eher komische Figur. Vielleicht sollten sich HAGGARD
fÙr die cleanen Passagen noch einen S¹nger suchen, denn etwas Ùberfordert
sah mir der Gute an manchen Stellen doch aus. Als etwas fehl am Platze
vermutete ich im Vorfeld AND
ONE, die sich mit ihrer humoristischen Ader sicher nicht nur Freunde
machen wÙrden. Doch weit gefehlt, AND ONE hatten auch das dÙstere Publikum
schnell im Griff. So weit man blickte, l¹chelnde Gesichter, die sich darÙber
amÙsierten, wie sich die Bandmitglieder gegenseitig durch den Kakao zogen
und ganz nebenbei noch ein wenig Easy-Listening-Synthie-Pop fabrizierten.
Sehr schùn und schade eigentlich, da¤ AND ONE zeitgleich mit ANATHEMA
spielten, aber immerhin waren die Briten nicht ganz unschuldig daran,
daß sich Sonne und Staub an diesem Wochenende an mir und meinem
Auto zu schaffen machten. Ein kleiner Schock folgte gleich zu Beginn mit
der Ansage, da¤ man heute nur zu viert auftreten werde, da Bruder Danny
schwer krank sei. Es bleibt ANATHEMA also hoch anzurechnen, da¤ sie ihre
Fans dennoch nicht im Stich lassen wollten. Diese bekamen eine auf lange
Sicht wohl einmalige ANATHEMA- Show zu Gesicht. Ein Schmunzeln konnte
ich mir dennoch nicht verzweifeln, als Gitarrist und S¹nger Vinnie sich
mit einem unschuldigen "Sorry!" auf den Lippen Ùber so manchen Part rettete,
der eigentlich fÙr zwei Gitarren konzipiert war. Und so ganz nebenbei
zeigt sich der gute Mensch auch noch fÙr den unglaublich emotionalen Gesang
verantwortlich.
Drau¤en konnten H.I.M. unterdessen ihre Fans in den vorderen Reihen zu
wahren BegeisterungsstÙrmen hinrei¤en, w¹hrend sich die hinteren Reihen
doch eher unbeeindruckt zeigten.
Mein Weg fÙhrte mich weiter zu TIAMAT, die einen Einblick in die letzten
drei Alben darboten. Johann Edlund wirkte etwas lustlos und die Band verzichtete
auf Spezial-Effekte, Bemalungen oder sonstigen Schnickschnack, w¹hrend
der Meister wie in Trance Ùber die BÙhne schlenderte und gelegentlich
etwas Unverst¹ndliches ins Mikro brabbelte. Und so lichtete sich die Reihen
vor der BÙhne ab 22:30 Uhr auch schlagartig, als die SISTERS OF MERCY
von der HauptbÙhne aus die ersten Takte anstimmten. Ich gùnnte mir noch
das als "Cold Sperm" angekÙndigte "Cold Seed" und "The Ar" (Ein Lied Ùber
Insekten), bevor ich mich in das Gedr¹nge zu den Sisters aufmachte.
Doch auch hier machte sich schnell Entt¹uschung breit, mu¤te ich doch
feststellen, daß die SISTERS OF MERCY wirklich keine gute Live-Band sind.
W¹hrend des ganzen Sets kam (zumindest in den hinteren Reihen) keinerlei
Stimmung auf und auch die Show der drei Herren war auf ein Minimum reduziert.
Von der monstrùsen Light- Show einmal abgesehen, war es nicht gerade sehenswert,
was da auf den heiligen Brettern geboten wurde. Nach dem obligatorischen
"Temple Of Love" und einer Zugabe war dann nach 70 Minuten Schlu¤ und
ich mu¤te meinen Ùberstrapazierten FÙ¤en erst einmal eine verdiente n¹chtliche
Ruhepause gùnnen.
Der zweite Tag begann erneut mit Sonnenschein und dem Mittelalter-Rock
der MERLONS aus dem Frankenl¹ndle, die die HauptbÙhne fÙr 25 Minuten unsicher
machten. Nicht schlecht, was man mit Hilfe von Drehleier, Geige, Gitarre,
Bass und Schlagzeug bot. Aber das Interesse der Leute hielt sich in Grenzen.
Im Hangar sorgten NEAR DARK aus dem Ruhrpott fÙr harte Kl¹nge. Ihre Mischung
aus Metal und Gothic wu¤te zu gefallen, auch wenn man die Eigenst¹ndigkeit
nicht gerade mit Lùffeln gefressen hatte. STROMKERN waren mir bis dato
noch kein Begriff und boten eine stellenweise ganz ansprechende, aber
auch recht eintùnige Variante des Electro/Wave in Verbindung mit crossoverartigen
Ges¹ngen. Nicht meine Welt. Au¤erdem wollte ich MILA MAR auf jeden Fall
sehen. Die Dead Can Dance Inkarnation bot dann auch eine grandiose Vorstellung
und entfÙhrte in esoterisch-folkloristische Klangwelten. Herausstechend
dabei vor allem die gùttliche S¹ngerin, die s¹mtliche Stimmlagen von weinerlich-wimmernd,
Ùber kraftvoll-tief, bis hin zu Sopran-Kl¹ngen gl¹nzend meisterte. Kompliment!
Diese Band hat auf jeden Fall noch eine gl¹nzende Zukunft vor sich. Schade,
daß nach 25 Minuten schon wieder Schicht im Schacht war.
So bekam ich die Gelegenheit, mir ein paar StÙcke lang ILLUMINATE
anzusehen. Vermutlich h¹tte mein Vater, der dem deutschen Schlager sehr
zugetan ist, auch keine Probleme mit den kitschigen deutschen Texten in
Verbindung mit der zuckersÙ¤en Musik. Sehr amÙsant anzusehen auch die
T¹nzerin, die krampfhaft versuchte, die Texte gestenreich zu unterstreichen
(komisch nur, daß bei "Siehst Du die Sterne?" niemand welche sah, auch
wenn die Dame Mittags um halb eins bei strahlendem Sonnenschein noch so
oft drauf deutete...) Alles in allem wohl eher eine Frage des Geschmacks
- meiner ist es in jedem Fall nicht.
Weiter fÙhrte mich mein beschwerlicher Weg (meine FÙ¤e meldeten sich langsam
wieder zu Wort) zu DIARY OF DREAMS, nachdem ich mir ESTAMPIE und MADRUGADA
im Schnellverfahren angesehen hatte. Die DÙsseldorfer konzentrierten sich
Ùberwiegend auf das Material ihrer neuen CD
"One Of 18 Angels" und boten mit "Butterfly:dance!", "Mankind" oder
dem gùttlichen "Chemicals" bew¹hrte Kost. Zwar sind DIARY OF DREAMS bei
Tageslicht in Verbindung mit st¹ndigen Feedback-Problemen nicht das gleiche,
wie in dÙsterer, relaxter Atmosph¹re auf einem Einzelkonzert, aber das
tat der Stimmung keinen Abbruch, meisterten die beiden S¹nger Adrian Hates
und Torben Wendt ihre Aufgabe doch einmal mehr bravourùs. Nun galt es
noch, sich den Weg durch die Massen zu OOMPH! in Richtung HauptbÙhne zu
bahnen. Die RAMMSTEIN- Vorbilder hatten leichtes Spiel und schafften es
mÙhelos, als erste Band, die Massen g¹nzlich in den Griff zu bekommen.
AENIMA waren mir im Vorfeld noch kein Begriff. Und auch wenn sie mit einer
begnadeten, herzlichen S¹ngerin aufwarten konnten, war mir der progressive
Art-Rock auf Dauer doch ein wenig anstrengend. Ich schritt also zu ROSENFELS,
die mich mit ihren ruhigen, melancholischen Balladen in der Schnittmenge
von DEINE LAKAIEN und Nick Cave richtig begeistern konnten. Den Gro¤teil
der Anwesenden schien diese Art von Musik jedoch nicht zu interessieren,
denn der Platz vor der BÙhne war nach OOMPH! auf einmal wie leer gefegt.
Schade!
Als die letzten Tùne aus den beiden Pianos und der Geige verklungen waren,
zog es mich erst einmal wieder auf den Parkplatz, der mittlerweile von
solch einer dichten Dreckschicht Ùberzogen war, daß ich Probleme hatte,
mein Auto Ùberhaupt noch zu finden. Zudem frùnte auch die werte Feuerkugel
am Horizont noch ihrer Leidenschaft und konzentrierte sich auf alles Schwarze.
Von Weitem hùrte ich schon die ersten Tùne von ANNE CLARK. Ansprechende
elektronische Musik mit eigenwilligem Sprechgesang in urenglischem Akzent
wurde dann Ùber die n¹chste Dreiviertelstunde hinweg geboten. Mein Besuch
bei FUNKER VOGT w¹hrte anschlie¤end nur sehr kurz, wollte ich doch rechtzeitig
zu PHILLIP BOA und seinem VOODOOCLUB
wieder vor der HauptbÙhne stehen und dieses Mal gef¹lligst etwas weiter
vorne als bei ANNE CLARK. Es klappte und bereut habe ich es nicht, denn
im Gegensatz zu den nachfolgenden FIELDS OF THE NEPHILIM hielt sich das
Gedr¹nge noch in Grenzen. PHILLIP BOA unterhielt das Publikum Ùber eine
knappe Stunde hinweg mit guter Pop Musik und seiner ganz eigenen Art des
Entertainments. Ich konnte mich allerdings nicht des Eindrucks erwehren,
daß sich PHILLIP BOA live in einer anderen Ebene des Daseins befindet.
Nicht selten wirkte er geistesabwesend, aber das macht ihn nicht minder
sympathisch.
Es folgte ein langes Warten auf den Hauptgrund meines Kommens. Zugunsten
eines guten Platzes verzichtete ich sogar auf VELVET ACID CHRIST. Dann
war der gro¤e Moment gekommen. Die Sonne verschwand gerade am Horizont
und einer nach dem anderen betraten sie die BÙhne: FIELDS OF THE NEPHILIM!
Als letzter kam Carl McCoy mit zerfledderten Hosen, einem ebensolchen
obligatorischen Hut, den er w¹hrend der ganzen Spielzeit nicht absetze,
kÙnstlicher Haarverl¹ngerung und Sonnenbrille. Zusammen gaben sie Klassiker
("Moonchild" oder "Dawnrazor") ebenso zum Besten, wie die Tracks aus der
Nefilim- Þra, unter anderen mit "Shine" oder "Xodus". Es war zwar schon
etwas auff¹llig, da¤ vor allem bei den NEFILIM- Songs immer eine zweite
Stimme und eine zweite Gitarre, sowie zahlreiche Samples als Playback
eingespielt wurden, aber anders kann man diese wuchtige Produktion live
mit der Minimalbesetzung gar nicht reproduzieren. Carl McCoy verzog w¹hrend
des ganzen Auftritts keine Mine, w¹hrend seinen Mitmusikern durchaus mal
ein L¹cheln entglitt. Das Publikum feierte seine Helden in bester Tradition.
Bei FIELDS OF NEPHILIM besteht also die Hoffnung, daß die Band nicht
nur zu einem Abklatsch alter Zeiten verkommt, sondern auch in Zukunft
noch zu neuen Glanzleistungen f¹hig ist.
Beendet wurde das Festival von VNV NATION
im Hangar und PROJECT PITCHFORK auf der HauptbÙhne, die ich mir aufgrund
der 4 Stunden Fahrt, die mir noch bevorstehen sollten, jedoch entgingen.
So neigte sich ein durchweg gelungenes Festival seinem Ende entgegen.
Ein besonderes Kompliment gebÙhrt dem Veranstalter Scorpio fÙr die reibungslose
Abwicklung des Programms (alle Bands waren ÙberpÙnktlich!), sowie den
Leuten der Security, die stets hùflich und nett zu den Besuchern waren.
FÙr die Zukunft bleibt zu hoffen, daß auch die Wolken wieder etwas
mehr Gefallen an zÙnftiger Gruftmusik finden werden, geht der Gruftie
doch gemeinhin beim geringsten Sonnenstrahl ein. Da frage ich wirklich,
wie der Gro¤teil Anwesenden diese Hitze ausgehalten hat... .
Sascha
Blach
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