KONZERTPREVIEW: Tiamat, Theatre Of Tragedy, Pain, Sirenia - 30.12.04, Ohrakel Ingolstadt, |
subkultur.de 12/ 04
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2004 dÙrfte die eigentliche Bescherung fÙr so manchen Gothicfreund nicht am 24. sondern erst am 30. Dezember stattfinden. Gleich vier wahrhaft grandiose Acts der Szene sorgen an diesem Abend in Ingolstadt fÙr G¹nsehaut. Am Ende unseres kleinen Einführungskurses stehen dann auch die Daten der kompletten Tour, für alle die sich auch jenseits der bavarischen Grenzen eine wahre Freude machen wollen. SIRENIADen
Auftakt bilden die norwegischen Sirenia um Frontmann Morten Veland. Einst
kompositorischer Kopf der Landsleute von Tristania sorgt er nun mit seiner
eigenen Band fÙr Aufsehen und l¹sst die einstigen Kollegen weit hinter
sich. Die aktuelle MCD "Sirenian Shores" l¹sst gro¤es erhoffen
- mal sehen, ob die Truppe live ebenso zu Ùberzeugen weiß, wie auf
ihren Platten. PAINPeter T¹tgren dÙrfte zu einer der schillerndsten Persùnlichkeiten der
heutigen Metalszene gehùren: Erfolgsproduzent, Bandkopf von Hypocrisy
und Mitglied in zahllosen weiteren Acts, in denen er als Nebendarsteller
auftritt. PAIN ist allerdings sein ureigenes Baby, in dem er seit einigen
Jahren eine ganz andere, als die bisher von ihm bekannte Seite auslebt.
Mit dem Album "Rebirth" katapultierte er sich selbst in die
oberste Liga der Elektro/Gothicwelt...
THEATRE OF TRAGEDYber diese Formation braucht man wohl nicht mehr viele Worte verlieren. Als eine der ersten Bands, die dÙstere Death Metal Growls mit sirenenhaftem Frauengesang konfrontierten und die ganze Mixtur in gotischem Gewand verpackten, gelten sie als Initiatoren einer Bewegung, die sich bis heute nicht totgespielt hat und immer wieder neue Acts hervorbringt, von denen nur die wenigsten mit den Originalen mithalten kùnnen. Bei Theatre Of Tragedy wird sich außerdem nun live on stage zeigen, wie der Rausschmiß von Frontdame Liv Christine sich ausgewirkt hat. Ob die Band im direkten Vergleich mit den Senkrechtstartern von Sirenia bestehen kùnnen...? www.theatreoftragedy.com TIAMAT1990 debÙtierten Tiamat, benannt nach der babylonischen Meeresgùttin
und Verkùrperung des Chaos und des Bùsen, mit dem dÙsteren Death Metal
auf "Sumerian Cry". Immer noch sensationell war vier Jahre später
der Erfolg von "Wildhoney", jenes Albums, mit dem sich die Band
eine Entwicklung, ja stetige Wandlung zugestand, die sich in diesem Ausmaß
außerdem nur Paradise Lost geleistet hat. Auch heute ist die schwedische
Truppe mit Johan Edlund an der Spitze bei weitem nicht mehr so aggressiv
wie einst und bedient mit regelm¹¤igen Verùffentlichungen die eher sanfteren
GemÙter. Seit beinahe 15 Jahren eine feste Institution der Metalwelt leiten
sie bei diesem einzigen Konzert in Bayern die letzten Stunden des Jahres
04 ein. Veranstalter: Hit That Production
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Tiamat, 30.12.04, Die Tour: |
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