Dez
19
Do
Lesebühne: Die #4Lesezeiten Vol. 15: Winter @ Periplaneta Berlin
Dez 19 um 20:00 – 22:00

Neueste Prosa der Gegenwart am Donnerstag, den 19. Dezember, im Periplaneta Literaturcafé!

Als Winter-Totem wacht der Tiger über den zwei Texten der aktuellen Ausgabe der #4Lesezeiten. Er streift durch die Literaturgeschichte und wo er ist, wird die Gefahr konkret. Der Tiger lauert zwischen den Zeilen und wird er erkannt und sein Wesen offenbar, ist es meist zu spät …

LIVE UND IN FARBE AUF DER BÜHNE

Miri Watson – Meer ohne Mo (Verlag duotincta)
Ein Sozialhochhaus an der Küste. Eine Stelle in einem Obdachlosenasyl. Ein Neuanfang, der keiner werden soll, denn auch das Meer spült die Trauer nicht weg … Mo ist tot.
Ein Trauerfall kennt keine Gesetze, keinen geordneten Ablauf, keine unabhängigen Richter, kein abschließendes Urteil. Trotzdem muss die Trauernde weiterleben, und an der Grenze zwischen Wasser und Land, in einem Wohnheim für Menschen ohne Raum, verschwimmen Traum und Wirklichkeit, Immanenz und Transzendenz. Svenja wird mit ihrer eigenen Leere konfrontiert – und verhandelt endlich ihren Fall.

Miri Watson studiert Internationale Literaturen; außerdem Sprachen, Geschichte und Kulturen des Nahen Ostens in Tübingen. Sie schreibt für die Lokalzeitung und für diverse Magazine und moderiert beim Freien Radio Wüste Welle. Sie mag Kaffee und ihr Kind und kann jegliche Formen von Herrschaft nicht leiden. Auch wenn viele das denken: Mit Sherlock Holmes hat sie nie zusammengearbeitet.

Frank O. Rudkoffsky – Fake (Voland & Quist)
Sophia und Jan sind jung, erfolgreich und einigermaßen glücklich. Dann bekommen sie ein Baby. Während Jan sich zunehmend exzessiv beim Joggen abreagiert und das Baby einfach nicht aufhört zu schreien, gerät Sophia zu Hause in einen Taumel aus Frustration und Hilflosigkeit. Bis sie schließlich ein Ventil für ihren Frust findet: das Internet! Hier entlädt sie alle Wut und beleidigt im stillen Kämmerchen schamlos drauflos. Was sie nicht ahnt: Auch Jan hütet ein großes Geheimnis und fürchtet um seine Karriere. Beide verlieren unter dem Druck, sich zugleich in Job und Familie beweisen zu müssen, ihren moralischen Kompass. Ihre Lügen haben jedoch mehr miteinander zu tun, als sie denken …

Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.
Wir empfehlen, telefonisch Plätze zu reservieren: 030 4467 3433.

Lesebühne: Ohne Wenn Und Laber @ Z-Bar Berlin
Dez 19 um 20:00 – 22:00

Die einzige Lesebühne mit Owulrakel und Futur 2.0!
Von und mit Thomas Manegold, Matthias Niklas und Josias Ender + Gregory
Sterngast im Dezember: Kristjan Knall

Jeden 3. Donnerstag im Monat wird im Kinosaal der Z-Bar rezitiert, souffliert, musiziert und improvisiert. Zudem beantwortet das Owulrakel eure Fragen.

Der Eintritt ist frei. Man zahlt, um zu gehn.

Die Sterngast: Kristjan Knall lebt und schreibt in Berlin und will ansonsten unerkannt bleiben. Mit seinem Erstling »Berlin zum Abkacken« und »101 Gründe Berlin zu Hassen« hatte er sich 99 Prozent der Berliner zu Feinden gemacht. Dann legte er sich in seinem Nachfolgewerk »Stoppt die Klugscheißer« mit dem Rest der (lesenden) Welt an. Jetzt rettet er seine Lieblingskneipe „Syndikat“ vor luxembugischen Briefkastenmonstern.

Dez
20
Fr
Lange Nacht der Subkultur @ Periplaneta Berlin
Dez 20 um 20:00 – 22:00

Literatur und Musik abseits des Mainstreams

Am Freitag, den 20. Dezember Christian Schmitz, Kristjan Knall, Martin Riemer und Mädchen aus Berlin Texte und Lieder aus der Subkultur. Sie begegnen ihrer Umwelt eher unkonventionell und beobachten genauestens alle Details. Und darüber schreiben und singen sie dann: mal polemisch überspitzt, vielleicht sogar politisch inkorrekt, mitunter sarkastisch oder auch zynisch. Und sie wollen euch daran teilhaben lassen!

Die Edition Subkultur veröffentlicht Independent-Literatur und Musik. Zwischen subtil und subversiv ist alles dabei – witzig, schräg und jenseits jener Schubladen, in die man „Szeneliteratur“ so gerne einsortiert.

Wir empfehlen, der Vorverkauf zu nutzen.
VVK 6€, AK 8€

Dez
21
Sa
Weihnachtsspezial: Lesen für Bier @ Periplaneta Berlin
Dez 21 um 20:00 – 22:00

Lesen für Bier XXL 2.0

Nach dem großartigen Finale 2018 werden auch in diesem Jahr wieder Thomas Manegold, Ava Sergeeva, Gary Flanell und Matthias Niklas das letzte Lesen für Bier 2019 bestreiten. Vorgelesen wird, was ihr so mitbringt. Egal ob Weihnachtsgedicht, Omas Häkelanleitung, ein alter Liebesbrief, Zeitungsartikel oder Strafzettel. Alles ist erlaubt! Was vorgelesen wird, wird am Abend ausgelost.

Nach der Performance könnt ihr dann entscheiden, was besser war: der Text oder der Vortrag? Siegt die Performance, bekommt der Vorleser das Bier, siegt der Text, darf der Mitbringer/Autor sich über ein Bier freuen.

Dieses Mal werfen die Vorleserinnen und Vorleser ihre eigenen Texte mit in den Ring, anstatt sie selbst vorzulesen … Es wird also spannend.

Eintritt: VVK 6 €, AK 8 €
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr

Ava Sergeeva schreibt, dichtet und leitet Projekte für Medienschaffende in Berlin. Zusammen mit ihrer Herzenskollegin Jane Steinbrecher ist sie Schirmherrin der „Taverne Zwischen Den Welten“, dem ersten monatlichen Treffen der Berliner Liverollenspielszene.

Gary Flanell ist Off-Kultur Journalist aus Leidenschaft. Und ein würdevoll erwachsen gewordener, immer noch praktizierender Punkrock/ Independent Musiker. Er lebt und arbeitet in Berlin als Journalist, Kulturarbeiter, Musiker und Radiomoderator.

Matthias Niklas ist 1980 in Mainz geboren. Irgendetwas mit Medien hat ihn 2004 nach Berlin verschlagen, wo er seitdem von einem bald schließenden Flughafen zum nächsten umzieht. Mittlerweile ist er in der Nähe von einem angekommen, der bald eröffnen soll, und zieht dort drei Kinder groß. Seine Arbeit fängt dort an, wo der Google Translator nicht weiter weiß, und er schreibt auch sonst, so viel er kann – Kurzes für Berliner Bühnen, Längeres für die geneigte Leserschaft im Internet, und Liebesgedichte für seine Freundin.

Diesmal führt Thomas Manegold allein durch das Programm, weil Herr Rescue jahresrückblickend seinen Ruhm an einem anderen Ort mehrt.

2013 startete der Poetry Slammer Lucas Fassnacht mit dem Konzept »Lesen für Bier« in Nürnberg. Seitdem erfreut es sich riesiger Begeisterung und wird im deutschsprachigen Raum weitergetragen.

Feb
29
Sa
Rühmchen – Die offene Lesebühne @ Periplaneta Berlin
Feb 29 um 20:00 – 22:00

Periplaneta lädt zur Offenen Bühne am Samstag, den 29.01. 2020

Wir bieten Dir als AutorIn die Möglichkeit, Dich und Deinen Text auf unserer Bühne zu präsentieren.
Melde Dich einfach per E-Mail an (ruehmchen@periplaneta.com), schreibe uns, was Du machen willst (+Leseprobe), warte auf unsere positive Rückmeldung – und komm pünktlich zum Veranstaltungsbeginn um 20 Uhr ins Periplaneta Literaturcafé. Wir vergeben bis zu 8 Auftrittsplätze für den Abend und zwei Reserveplätze. Am Ende der Veranstaltung geben wir gern auf Anfrage ein Individuelles Feedback.
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Häufig gestellte Fragen:

Was darf ich vortragen? Alles, was du selbst geschrieben hast und was einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss hat. Das kann eine Kurzgeschichte, Lyrik, Slam Poesie, Stand Up oder auch ein Manifest sein. (Bitte keine unbearbeiteten Auszüge aus Manuskripten oder Fortsetzungsgeschichten)
Wie lang ist meine Redezeit? 5 bis 7 Minuten.
Gibt es einen Dresscode? Nein.
Ich habe gar keinen Text, sondern mag einfach nur so lauschen? Ja, sehr gerne, Künstler brauchen Aufmerksamkeit. Rühmchen ist ganz und gar öffentlich.
Ich bin MusikerIn und möchte mitmachen, geht das? Ja, es darf auch gesungen werden. Allerdings nur in begrenztem Rahmen, denn Rühmchen soll eine Literaturbühne sein. Wichtig: Keine Cover, nur eigene Kompositionen, nur Solisten und Duos – und Du bist kein GEMA-Mitglied.
Kann ich auch spontan vorbeikommen und etwas vortragen? Ganz klares JEIN. Wenn noch Platz auf der Stagelist ist, vielleicht. Vorher anfragen ist aber immer besser.

Der Eintritt ist frei.

Mrz
31
Di
Lesung: Philipp Bar @ Stadtbücherei Bochum
Mrz 31 um 19:00 – 21:00

Philipp Bar liest aus „Der dreibeinige Hund lacht“

Sie hat Schluss gemacht. Jans Welt ist zerstört. Aus dem heimischen Paradies vertrieben, flieht er nach Indien, um sich in Mumbai in einen Rausch aus Partys, Alkohol und Drogen zu stürzen. Während er die Stadt kennenlernt und von einem One Night Stand zum nächsten stolpert, sind Magenbeschwerden und Erektionsstörungen noch seine kleinsten Probleme. Denn er zieht ganz nebenbei die Aufmerksamkeit eines Drogenbosses auf sich …

Philipp Baar liefert ein ungewöhnlich authentisches Stück Reiseliteratur mit Fokus auf Mumbais Unterwelt. Sein “Unterwegs” ist, bei aller Dekadenz, aber auch eine Liebesgeschichte in Zeiten der Globalisierung und eine Ode an den Subkontinent.