Mrz
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Fr
Laander Karuso „Hoelderlin“ @ Unikeller Osnabrück
Mrz 29 um 20:00 – 22:00

Premierenlesung in der „Lese-Rampe“

Am 29. März 2019 um 20 Uhr wird Laander Karuso im Osnabrücker „Unikeller“ seinen soeben veröffentlichten ersten Roman „Hoelderlin“ (Periplaneta) vorstellen.
Der 1986 geborene Laander Karuso startete seine Bühnenkarriere in Magdeburg als Poetry Slammer. Mit Erfolg und zahlreichen Auszeichnungen. Er gewann 2014 die Sachsen-Anhaltiner „Landesmeisterschaft im Song Slam“ und wurde in einem landesweiten Wettbewerb „Vizemeister im Poetry Slam“, 2015 dann „Poetry Slam Stadtmeister“ von Magdeburg. Eine Auswahl seiner Slam-Texte erschien 2016 unter dem Titel „Der Weg zu meinem verfickten Seelenfrieden“ im renommierten Independent-Verlag Periplaneta. Im selben Jahr veröffentlichte Karuso beim Label frogrocks sein Debütalbum „Come on, Koschka!“.
Mit „Hoelderlin“ legt Laander Karuso seinen ersten Roman vor. „Es handelt sich“, so der Autor, „um eine Hommage an Hölderlins ‚Hyperion‘, welchen ich versucht habe, in die Neuzeit zu katapultieren. Ich wollte einen Protagonisten erschaffen, der sich mit modernen Problemen konfrontiert sieht und sich aufgrund erlittener Schicksalsschläge in die innere Emigration begibt und sich von dort aus mittels bitterbösen Humors Katharsis verschafft.“
Der Leserschaft begegnet der hellwache Bewusstseinsstrom eines zutiefst zynischen Ich-Erzählers, ein Totalverweigerer und notorischer Provokateur, der eher Prügel in Kauf nimmt als auf eine bissige Äußerung zu verzichten. Seine Bemerkungen sind frech, unverschämt freimütig, dabei triftig, gesellschaftsanalytisch und sehr präzis.

Apr
16
Di
Lesung: Felix Bartsch @ Kulturcafé Campus Uni Mainz
Apr 16 um 20:00 – 22:15

Wer Avocado sagt, muss auch Bionade sagen

Seid dabei, wenn Felix Bartsch seinen Debütroman in die Hand nimmt und beweist, dass er „ihm bekannte Texte schon sehr sicher lesen kann“, wie es ihm seine Grundschullehrerin einmal bescheinigte. Eine Lesung, die nicht näher am Buch sein könnte, denn es gibt für die Veranstaltung einen Plan, aber leider keinen besonders guten. Schreiend komisch, völlig absurd und ganz nah dran!

Langzeitstudent Christoph lebt mit Drogen, Pizza und einem Mitbewohner, der sich manchmal ein wenig zu sehr mit Filmbösewichten identifiziert, zufrieden vor sich hin. Bis eine Schreckensbotschaft alles ändert: Seine urbane Wahlheimat ist nicht mehr hip. Szenecafés, angesagte Läden und Clubs sind in Wohnraum für Zugezogene umgewandelt worden, neue Regulierungen und Mate-Engpässe machen das Alltagsleben unerträglich. Rasch haben Christoph und seine Freunde die Schuldigen identifiziert: Erstsemesterstudenten, deren Zuzug die Bevölkerungszahl in die Höhe schnellen und den Lebensstandard sinken lässt. Sie beschließen, sie mit einer dramatischen Aktion vom Studium in der Hauptstadt abzuschrecken. Dafür gründen sie die PUGS: Patriotische Urbane gegen die Gentrifizierung der Stadt. Ihr Plan ist von Anfang an alles andere als vernünftig, aber schließlich beschwören sie eine Situation herauf, die zugleich dramatischer und absurder ist, als sie sich je hätten träumen lassen.

Apr
18
Do
Lesebühne: Ohne Wenn Und Laber @ Z-Bar Berlin
Apr 18 um 20:00 – 22:00

Die einzige Lesebühne mit Owulrakel und Futur 2.0!
Von und mit Thomas Manegold, Matthias Niklas und diesmal leider nicht mit Josias Ender + Gregory. Deswegen gibt es gleich zwei großartige Sterngäste im April.

Mathias Wildenbruch an der Gitarre. In seinen Liedern beschäftigt er sich auf kabarettistische Art mit der Überwindung von Missständen und Unzufriedenheit. Eine Halskrause zur Depressionsbewältigung, zufälliger Aggressionsabbau mit Boxhandschuhen, eigenwillige Heiratszeremonien in Randbezirken – das sind Themen, die ihn bewegen.

Christian Schmitz ist dort, wo Berlin stattfindet. Auf der Straße. Denn er ist Taxifahrer. In seinen Storys geht es um Gurt-Verweigerer, Zentimeterscheiße oder Rückspiegeltäter. Mal humorvoll mal nachdenklich schreibt er über Menschen und die Gespräche mit ihnen.

Jeden 3. Donnerstag im Monat wird im Kinosaal der Z-Bar rezitiert, souffliert, musiziert und improvisiert. Zudem beantwortet das Owulrakel eure Fragen.

Der Eintritt ist frei. Man zahlt, um zu gehn.

Mai
6
Mo
Offene Bühne: Zimmer 16 @ Zimmer 16 Berlin
Mai 6 um 20:00 – 22:00

Christian Schmitz bei der Offenen Bühne im Zimmer 16

Jeden 1. Montag bietete die Offene Bühne Kleinkünstlern aller Art sich auf den 4 x 4 Metern zu erproben. Egal, um welche Kunst es sich handelt, jeder bekommt 10. Minuten. Im Mai zeigt sich Periplaneta Autor Christian Schmitz dort. Er ist dort, wo Berlin stattfindet. Auf der Straße. Denn er ist Taxifahrer. In seinen Storys geht es um Gurt-Verweigerer, Zentimeterscheiße oder Rückspiegeltäter. Mal humorvoll mal nachdenklich schreibt er über Menschen und die Gespräche mit ihnen.
2018 erschien sein erster Kurzgeschichtenband „Der Fuchsflüsterer vom Zeltinger Platz“.

Jun
23
So
Offene Bühne: Humor Erectus – Survival of the funniest @ Comedy Club Kookaburra Berlin
Jun 23 um 19:00 – 21:00

Christian Schmitz auf der Open Stage im Kookaburra

Christian Schmitz ist dort, wo Berlin stattfindet. Auf der Straße. Denn er ist Taxifahrer. In seinen Storys geht es um Gurt-Verweigerer, Zentimeterscheiße oder Rückspiegeltäter. Mal humorvoll mal nachdenklich schreibt er über Menschen und die Gespräche mit ihnen.

Open Stage ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt… Hier darf jeder! Comedians, Jongleure, Zauberer, Improvisateure, Moderatoren, Klaviervirtuosen, Knabenchöre, Wanderprediger, Klampfenkabarettisten, Betroffenheits-Lyriker, Märchenonkels, Schlangenfrauen und solche deren Kunstgattung noch nicht erfunden ist. Für nur 5 Euro bekommen Sie die ganze Schachtel von zuckersüß bis bitter.